bis wir Italien erreichen.
Für den heutigen Tag waren 2,5 m hohe Wellen vorgesehen.
Doch dann kam alles anders.
Schon beim erwachen schwankte es erstaunlich stark.
Es dauerte auch nicht lange bis sich Nick übergab,
der Oma es nicht gut ging und mir ganz gar nicht.
Das war eins der schlimmsten Erlebnisse, die ich je hatte.
Wirklich mir ging es von Stunde zu Stunde schlechter,
keine Kraft mehr zum laufen,
wurde ich zur Krankenstation,
die es auf den Schiff gab gebracht.
Ein volles Wartezimmer und vielen vielen
anderen Leuten, denen es ähnlich ging.
Ich bin gleich zur Station in ein Bett gebracht wurden,
wo auch hier noch viele viele weitere Leitensgenossen
mit der Erbrechen zu tun hatten.
Ich bekam an diesem Vormittag eine Spritze und
insgesamt 3 Tropfe bis ich nach 2 Stunden wieder gehen konnte.
Allerdings ging es nicht lange gut
und das Erbrechen kam wieder.
Dieses mal mussten wir sogar den Arzt kommen lassen.
Überall im Schiff waren Spucktüten angebracht.
Mein Mann, mein Papa und Feli waren zum
Frühstück gegangen und als sie wieder kamen,
meinten sie es war nichts los.
Kaum Leute da.
Mein Papa hat den Rest des Tages auch nur im Zimmer verbracht,
weil man sich wegen dem starken Seegang kaum halten konnte.
Zurück zu mir ich lag dann wieder auf Station und
habe noch 2 weitere Tropfe dran bekommen
und eine Calciumspritze.
Der Arzt meinte soviel wie heute war noch nie los
und es war verdammt viel los.
Aber ändern kann man es nicht.
Nach den letzten Tropf und der Calicum Spritze
ging es mir endlich besser.
Wie bereits oben beschrieben war
ein Wellengang von nur 2,5 m hohen Wellen vorausgesagt.
Aber das Mittelmeer konnte auch anders und es waren
zum Ende hin wirklich stolze 10,5 m hohe Wellen.
Nach insgesamt 6 Stunden, die ich insgesamt
auf der Krankenstation verbracht habe,
hat mich mein Mann dann mit dem Rollstuhl,
weil ich keine Kraft mehr hatte
auf unser Zimmer gebracht.
Allen anderen ging es soweit auch wieder gut.
Und ich konnte auch wieder was essen.
Einen guten Tipp kann ich Euch geben,
wenn ihr mal eine Kreuzfahrt machen solltet,
ihr müsst wirklich wenn ihr auf einen Schiff seit
viel Essen und wenig trinken.
Das hat mir sehr geholfen.
Ich glaube so viele Brezen,
wie ich in dieser Woche gegessen habe,
habe ich das ganze letzte Jahr nicht gegessen.
Und salziges Essen in Kombi mit Süß ist auch empfehlenswert.
Den Tipp vom Profi (des Kapitäns) bei Übelkeit
möchte ich Euch auch nicht vorenthalten.
Er isst immer bei starken Seegang Schokolade
und trinkt dazu eine Tasse Pfefferminztee
und wenn das nichts nützt
hat man am Ende After Eight :-) HAHAHA
Für uns wurde dann der Abend aber dennoch
zu einem ganz schönen Erlebnis besonders für Nick.
Mein Mann war mit Nick bei Nadjas Prime Time,
da ist eine Show, die jeden Abend
eine halbe Stunde im Theatrium stattfindet, gewesen.
Live wird das ganze dann über AIDA TV übertragen.
Wir anderen machten uns es auf unserer Kabine gemütlich.
Nick wurde ein paar mal vom Kamerateam eingeblendet.
Und als Nadja und der Kapitän ihn im Publikum entdeckten,
kam der Kapitän sogar höchstpersönlich
zu ihm runter und gab ihm die Hand
und plauderte ein wenig mit ihm.
Da geht einem das Mutterherz auf, wenn der Sohnemann
im TV ganz schüchtern Rede und Antwort gibt.
Er sah so süß aus - unser kleiner Kapitän.
Zum Schluss der Sendung kam dann
der Kapitän vollgepackt nochmal zu Nick mit
4 AIDA Maskottchen Kuscheltieren "den Clubbies"
in der Hand. Er durfte sich dann
einen aussuchen und entschied sich
für das I - das ist der Itzi,
der neben dem Kapitän auf der Brücke steht.
Ganz stolz kam er dann mit dem
Papa zu uns in die Kabine gerannt.
Der Tag wanderte sich doch noch zu einem guten.
Ob die Wellen weiter gingen, erzähle ich Euch dann im nächsten Post.
Habt einen schönen Tag.
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